Wildschweine/Vandalen usw.
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Wildschweine verwüsten Platz

Dieter Werhan, der Vorsitzende des FC Riedöschingen, war entsetzt, als er gestern die Schäden
auf dem vereinseigenen Rasenplatz entdeckte, die in der Nacht zuvor von einer Rotte Wildschweinen angerichtet worden war.

Eine große Rasenfläche wurde von den schwarzen Gesellen generalstabsmäßig umgepflügt und
nach Nährstoffen abgesucht. Der lockere, sandige Boden des gepflegten Fußballrasens
machte es ihnen dabei zusätzlich leicht.

Die Frage stellt sich, wer jetzt für den Schaden aufkommt?
Natürlich benachrichtigte Dieter Werhan sofort Dr. Ekkehard Jeserich, den Blumberger
Hegeringsleiter, und Fritz Kurz als Jagdpächter, um ihnen die Schäden zu zeigen.
Klar, dass sofort die Frage aufgeworfen wurde, wer für diesen Wildschaden aufkommen müsse.
Geruch könnte die wühlenden Genossen angelockt haben.
Ekkehard Jeserich möchte hierzu noch keine Stellung nehmen. Er will vielmehr zunächst
die Situation beim Landesjagdverband abklären, da dort viel mehr Fälle
von Wildschäden und deren Regulierung bekannt seien.
Er möchte also weder falsche Hoffnungen wecken, noch ein vorschnelles Urteil abgeben.
Jagdpächter Fritz Kurz kann sich nicht eindeutig vorstellen, warum die Sauen gerade den
Sportplatz heimsuchten. Möglich wäre irgendein bestimmter Geruch auf dem Teil des Platzes,
wo fast ausschließlich Furchen gezogen wurden.

"Der Platz ist in diesem Zustand nicht bespielbar", stellte Dieter Werhan fest.
"Wir werden die letzten Spiele in dieser Saison alle auf dem Hartplatz ausrichten müssen."
Er wird nun die ausführende Fachfirma zu Rate ziehen, um erstens die Höhe des Schadens ermitteln zu lassen
und dann zu überlegen, wie dieser bis zum Frühjahr behoben werden kann.

Damit die wühlenden Genossen in den nächsten Nächten möglichst nicht wieder auf dem Riedöschinger Fußballfeld erscheinen, wollen ihnen die Jäger durch abweisende Geruchsstoffe den Appetit verderben.


Fußballer müssen Kosten selber tragen


Von großen Schäden auf dem Sportplatz des FC Riedöschingen berichtete unsere Zeitung am 24. Oktober.
In der Nacht zuvor hatten Wildschweine knapp 100 Quadratmeter des gepflegten Spielfelds umgepflügt
und den Platz unbespielbar gemacht.

Dieter Werhan, der Vorsitzende des FC, und seine Vorstandsmitglieder meldeten umgehend die Schäden bei
Hegeringleiter Ekkehard Jeserich und Jagdpächter Fritz Kurz, bei der Stadtverwaltung Blumberg und dem
Südbadischen Fußballverband. Leider wurde dem geschädigten Verein seitens der Jägerschaft und
der Stadtverwaltung keine Hoffnung auf Schadensersatz gemacht.
Sportplätze gehörten zum "befriedeten Bezirk", wurde mitgeteilt, also seien die örtlichen Jäger
für die Schadensregulierung in diesem Falle nicht zuständig.
Nun bleibt also der Schaden ganz allein am FC Riedöschingen hängen.

Natürlich war man im Vereinsvorstand nicht untätig und erkundigte sich bei der Sportplatzherstellerfirma
"Kutter" in Memmingen, wie hoch die Kosten für die Beseitigung kämen.
Der Kostenvoranschlag ergab eine Summe von 5075 Euro. Hinzu käme die Tatsache,
dass die beschädigten Rasenteile im Frühjahr eingesät werden müssten und somit der Platz
den Sommer über nicht genutzt werden könnte.

Da dies der FC finanziell nicht schultern kann (auch bei einem möglichen Zuschuss über Landesmittel des
Sportbundes von 1500 Euro), überlegten sich die Vorstandsmitglieder, den Schaden in Eigenleistung
zu beheben. Sie hätten dann Materialkosten von etwa 1800 Euro für den Unterbau,
würden aber Rollrasen benutzen, um den Platz wieder früher bespielen zu können.
Verhandlungen mit einem Rasenanbieter sind schon aufgenommen.

Etwas enttäuscht war man beim FC Riedöschingen über die Herbstversammlung des Hegerings Blumberg.
Es sei zwar von erheblichen Schäden durch Wildschweine berichtet worden, aber der große Schaden,
der dem FC Riedöschingen jetzt schwer zu schaffen macht, sei nicht einmal erwähnt worden.
Im Verein stellt man sich die Frage: Was, wenn in einiger Zeit wieder eine Rotte der schwarzen Gesellen
Geschmack am Rasen des FC findet?

 

Wildschweinschäden behoben


Großeinsatz beim FC Riedöschingen. Die Schadflächen auf dem Rasenplatz mussten wieder
instand gesetzt werden.

Siebzehn Aktive der Damen- und Herrenmannschaft, Alte Herren und Vorstandsmitglieder machten sich
am vergangenen Samstagmorgen daran, die enormen Schäden am Rasenplatz, hervorgerufen durch eine
wühlende Wildschweinrotte im Herbst des vergangenen Jahres, zu beheben.
Damals hatten die schwarzen Gesellen eine beträchtliche Fläche des gepflegten Rasenplatzes förmlich
umgepflügt.

Da die örtliche Jägerschaft finanziell offensichtlich nicht in die Pflicht genommen werden konnte,
blieb der Verein auf den Kosten für die Rasensanierung sitzen.
Um diese so niedrig wie möglich zu halten, sah die Vorstandschaft keine andere Möglichkeit,
als selbst Hand anzulegen. Daher begrenzten und begradigten die Helfer zunächst mit dem Spaten
die beschädigten Flächen und hoben die noch vorhandenen Grassoden ab.
Nun kann ein spezielles Substrat als Untergrund aufgebracht werden, auf das wiederum Anfang April
ein Rollrasen gepflanzt wird.

Dieter Werhan, der Vorsitzende des FC Riedöschingen, hofft, dass der Platz dann im Mai wieder
bespielbar sein wird. Sollte dies nicht der Fall sein, überlegt man sich seitens der Vereinsführung,
die Spiele auf dem Rasenplatz des SV Hondingen auszutragen,
mit dem inzwischen ja eine Spielgemeinschaft gegründet wurde.
 

 

Vandalen beuteln den Fußballclub

Jede Menge Ärger haben der FC-Vorsitzende Mathias Schey und seine Vereinsmitglieder in letzter Zeit.
Unter anderem wurde dieses Gitter Anfang Juni von Einbrechern aus der Fassade gerissen und
die Fensterscheibe zertrümmert
(Bilder oben)

Arg gebeutelt wird der FC-Riedöschingen in den letzten Monaten und Jahren, und dies nicht sportlich. Mathias Schey, der Vereinsvorsitzende, schildert die einzelnen ärgerlichen Vorkommnisse der letzten Zeit:

"Vor etwa zwei Jahren pflügten Wildschweineeinen Teil der Rasenspielfläche um und richteten
erheblichen Schaden an, auf dem der Verein selbst sitzen blieb."

Und weiter: "In der ersten Juniwoche waren Einbrecher der Meinung, sich im FC-Clubheim bereichern
zu können. Sie wuchteten ein Außengitter des Gebäudes auf, zerschlugen eine Fensterscheibe,
beschädigten eine Innentüre, um etwas Bargeld zu finden.
Sachschaden: rund 3000 Euro."

Dann hätten Spieler vor etwa zwei Wochen entdeckt, dass das Tornetz des Übungstores am Rand
auf beiden Seiten von oben bis unten durchgeschnitten war:
Sachschaden mehr als 200 Euro.

Und Schey zählt weiteres Ungemach auf, wie zertrümmerte Flaschen oder Glas, das in die Hülsen
der Tore gestopft worden sei. "Eine Spielerin habe sich beim Entfernen der Splitter sogar leicht verletzt", berichtet Mathias Schey weiter.

Das gipfelte darin, daß Jugendliche, das in die Jahre gekommene Clubheimdach bestiegen,
und dabei in die Dachplatten eingebrochen waren. Da der Schaden erst Wochen später entdeckt wurde, (Schimmelbildung in den Decken der Umkleidekabinen durch Wassereinbruch), entstand auch hier
ein Schaden von mehr als 3000 €.
(Bilder unten)

Zu den mutmaßlichen Tätern gibt es Beobachtungen: Es seien einige Kinder und Jugendliche gesehen
worden, die sich auf dem Gelände des FC herumtrieben.
Um dem Spuk nun ein Ende zu bereiten, bittet der Vorsitzende nun die Bevölkerung,
verdächtige Beobachtungen und Hinweise ihm oder einem der FC-Vorstandsmitglieder zu melden,
damit gegen die Übeltäter vorgegangen werden kann.

 

175 Tonnen Material wurden bewegt

Mit schwerem Gerät und in Handarbeit wurden auf dem Hartplatz des FC-Riedöschingen
175 Tonnen Sand verteilt und eingebaut, um den Platz wieder ordentlich bespielbar zu machen.

Die Fußballvereine der Blumberger Stadtteile müssen jährlich viele Kosten und freiwillige Arbeitsstunden
für ihre Sportstätten aufbringen, um ihre Werterhaltung zu sichern.
So waren auch beim FC-Riedöschingen wieder zehn ehrenamtliche Helfer tätig, um den im Jahre 1983
gebauten Hartplatz gegenüber dem Vereinsheim gründlich zu renovieren.

An zwei Wochenenden wurden sieben Lastzüge mit jeweils etwa 25 Tonnen Sand verteiltund eingebaut.
Rund 175 Tonnen müssen schließlich bewegt werden und das geschah mit Hilfe zweier Radlader,
die örtliche Firmen aus Riedöschingen und Kommingen samt Fahrern zur Verfügung gestellt hatten.
Außerdem waren drei Traktorgespanne im Einsatz, um den Sand an die richtigen Stellen zu verteilen.
 
Notwendig war die Aktion geworden, weil im Laufe der letzten Jahrzehnte der ursprüngliche Sandbelag
durch Umwelteinflüssse wie Wind und Wasser immer mehr geschwunden war.

Um die hohen Sachkosten für die Sportstättenerhaltung und den Spielbetrieb wieder hereinzubekommen,
müssen immer wieder Aktionen gestartet werden.

So führt der FC Riedöschingen am Sonntag, 25. September beispielsweise sein
beliebtes "Metzgetefest" in der Kompromissbachhalle durch. Neben einem guten zünftigen Mittagessen
und Kaffee und Kuchen nach Hausfrauenart gibt es wieder musikalische Unterhaltung und vieles mehr,
um den Gästen einen unterhaltsamen Nachmittag zu bieten.

Eine lange Tradition hat beim FC auch die jährliche Schrottsammlung, die am Samstag, 22. Oktober durchgeführt wird und ebenfalls hilft, die hohen Vereinsausgaben etwas auszugleichen.